Zukunftwerkstatt: Ende der Staffeln 2 und 3

Von Noushine Dorrani - Ubersetzt von Tobias Hoffmann

Am 27. Januar 2021 fand die letzte Konferenz der deutsch-französischen Zukunftswerkstatt statt, organisiert von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Partnerschaft mit dem Institut français Bonn. Sie schloss die Staffeln 2 und 3 dieses Konferenzzyklus ab, der im vergangenen Mai begann. Moderiert von Charleen Florijn und anschließend von Andreas Noll, brachten sie Experten zusammen, die 45 Minuten lang über ein bestimmtes Thema debattierten und dabei Fragen aus dem Publikum beantworteten. Darunter auch die Denkfabrik als Sprecher der europäischen Jugend. Fünf Monate nach dem Bericht der ersten Sitzung soll eine allgemeine Bewertung erstellt werden.

Nach einer erfolgreichen dritten Staffel schließt die Zukunftswerkstatt ihre Tore. Seit September wurden etwa fünfzehn Gäste und Akteure empfangen, die in sieben Konferenzen zum Entwurf des Europas von morgen beitragen konnten. Die Zukunft der europäischen Demokratie, der internationalen Beziehungen und der Globalisierung wurden in diesem Workshop, der mit dem Fortschreiten der Sitzungen und dem Anwachsen der Zuschauerzahl an Bedeutung gewonnen hat, durchdacht.

Bei jedem Treffen vertrat die DenkFabrik die Stimme der Jugend und versuchte den Dialog auf die jungen Europäer zu fokussieren, auf diejenigen, die sich für Europa engagieren, aber auch auf diejenigen, die darunter leiden - die Jugendlichen, die mit den von der EU ermöglichten Verbesserungen geboren wurde, die sie als selbstverständlich ansieht und manchmal nur die Nachteile sieht. Wie können wir also ein europäisches Zugehörigkeitsgefühl bei jungen Menschen fördern, die eigentlich von Europa profitieren, sich dessen aber nicht bewusst sind? Wie können wir diese jungen Menschen in die europäische Debatte einbeziehen? Auch hier gibt es keine Anleitungen oder Tutorials, die diese Fragen beantworten. Es geht um die Identifizierung von Motiven, Faktoren und Ursachen. Genaue Identifizierung der möglichen Hindernisse, um diese besser beseitigen zu können.

Fünf Monate nach der ersten Sitzung von Staffel 2 haben die Zukunftswerkstatt und ihre Bastler noch keine präzisen Antworten auf die großen Fragen, die die Zukunft definieren, gegeben, noch haben sie ein Handbuch für die Zukunft erstellt, noch haben sie ein Pappmaché-Modell der Welt in zehn Jahren angefertigt. Fünf Monate nach der ersten Sitzung der 2. Staffel der Zukunftswerksatt bot die Zukunftswerkstatt jedoch Gelegenheit zum Dialog über entscheidende Themen und vor allem zum Nachdenken darüber, wie die Zukunft gestaltet werden kann und in welche Richtung sie gehen soll.

Wir danken dem Institut français Bonn, der Konrad-Adenauer-Stiftung und allen Akteuren der Zukunftswerkstatt, die die Debatten ermöglicht haben und die wir hoffentlich für eine 4. Staffel wiedersehen, wenn die Zukunftswerkstatt ihre Türen wieder öffnet.

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